Belehrung über Behebung von Eingabefehlern

Der Händler eines Onlineshops ist verpflichtet, den Verbraucher darauf hinzuweisen, wie er Eingabefehler in der Bestellmaske und im Warenkorb erkennen und beseitigen kann.

Diese Hinweis sind frühzeitig und deutlich zu erteilen. Üblicherweise geschieh dies bei den allgemeinen Hinweisen an den Kunden und dann nochmals auf denjenigen Seiten, auf denen der Verbraucher Fehler machen und dann dort auch beheben kann.

Verfügt also der Warenkorb über eine Löschfunktion an jedem Artikel und über eine sich anschließende Aktualisierungsmöglichkeit, ist der Kunde hierauf hinzuweisen. Vor Absenden der Bestellung sollte der Kunde nochmals die Möglichkeit haben, Fehler zu beheben. Wie dies geschieht und welche Schritte der Kunde unternehmen muß, ist ihm mitzuteilen.

Wer auf die Möglichkeit verzichtet, im Bestellablauf für den Kunden Korrekturmöglichkeiten einzurichten, riskiert nach Ansicht des LG Berlin eine Verlängerung der Widerrufsfrist auf 6 Monate.