sofortueberweisung.de nicht als alleiniges kostenfreies Zahlungsmittel geeignet

Die Frage, welche Bezahlmöglichkeiten im eigenen Shop angeboten werden sollen, beschäftigt jeden Händler. Die Alternativen sollen für den Kunden schnell und einfach, für den Händler möglichst kostengünstig und sicher sein., um Zahlungsausfälle zu vermeiden.

Nach dem Gesetz hat der Händler wenigstens eine für den Kunden kostenfreie, gängige und zumutbare Variante anzubieten.

Ein Händler hat daraufhin neben mehreren kostenpflichtigen Varianten auch sofortueberweisung. de angeboten.

Das LG Frankfurt a.M. hat am 24. Juni 2015 (2-06 O 458/14) diese Begrenzung auf sofortueberweisung.de für wettbewerbswidrig gehalten, da der Kunde dort diverse personenbezogene und sensible Daten an den Zahlungsanbieter weitergeben müsse, was nicht zumutbar sei. Es ist daher nach Ansicht des Gerichtes eine andere gängige, zumutbare und unentgeltliche Zahlungsart anzubieten.