Steuerersparnis durch Sozialversicherungsbeiträge

Seit dem 01.01.2010 können Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Berufsunfähigkeits- und Rentenversicherung  in der Höhge steuerlich vollständig vom Einkommen abgesetzt werden, die erforderlich sind, um einen Basisversicherungsschutz zu erhalten. Dasselbe gilt für die Absetzbarkeit von Beiträgen für die Familienangehörigen (Ehefrau, Kinder, Lebenspartner) oder in verschiedenen Konstallationen von Unterhaltspflichten für Kranken- und Vorsorgeunterhalt.

Nicht absetzbar sind Beiträge für Zusatz- und Wahltarife sowie für Krankengeld und Krankentagegeld.

Als Basistarif im Sinne des Beitragsabzuges gelten die Kosten für Versicherungsleistungen, die den Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen. Diese Beitragsanteile sind steuerlich in voller Höhe  absetzbar, die darüber hinausgehenden Beiträge werden – wie bisher – nicht berücksichtigt. Die Krankenkassen sind daher verpflichtet, die einzelnen Beitragsanteile mitzuteilen und bei privat Versicherten dem Finanzamt eine Sufstellung zuzleiten. Bei Arbeitnehmern erfolgt die Mitteilung der gesetzlichen Versicherungsbeiträge über den Arbeitgeber, darüber hinaus gehende Beiträge sind gesondert nachzuweisen.

Für die laufenden Einkommensteuervorauszahlungen berücksichtigen die neu erlassenen Vorauszahlungsbescheide die Vorsorgebeiträge bereits insoweit, wie sie dem Finanzamt aus dem Vorjahr bekannt sind.