Unzulässige Vertragsbestätigung durch die Telekom

Nachdem die Telekom bereits in den Jahren 2010 und 2011 abgemahnt worden war, weil sie Bestandskunden oder vermeintlichen Neukunden Schreiben mit Vertragsbestätigungen geschickt hatte, liegen hierzu jetzt die Urteile vor.

Man sollte ja meinen, daß ein Unternehmen wie die Telekom es zum einen nicht nötig hat, mit unredlichen Mitteln Kunden zu fangen oder Tariferhöhungen zu versuchen oder aber zumindest nach einer Abmahnung dann das beanstandete verhalten auch einstellt.

Sicher besteht das Recht, die Frage gerichtlich zu klären. Daß aber das unaufgeforderte Bestätigen in Wirklichkeit nicht abgeschlossener Verträge nicht zulässig und wettbewerbsgemäß sein kann, dürfte auch für die Telekom erkennbar sein.

So hatte sie einen Kunden angerufen und seine Vorlieben in bestimmten Film- und Fernsehsparten erfragt, um ihm dann den Abschluß eines Entertainement-Paketes schriftlich zu bestätigen und sie hat Fremdkunden telefonisch beworben und anschließend eine Vertragsbestätigung übersandt.

Der Bundesverband der Verbraucherzentrale hat die Verfahren jetzt erfolgreich abgeschlossen, wie man hier nachlesen kann.