Werbung für Onlineshops / Internetshops

Da neben dem Internetauftritt als solchem auch die mit dem Verkaufsangebot einhergehende Werbung eine maßgebliche Rolle für den Erfolg der Seite und die Positionierung in Suchmaschinen spielt, verwenden auch Shopbetreiber vermehrt Blogs, RSS-feeds, Social Bookmarks, Bewertungsfunktionen und Empfehlungsplattformen sowie Twitter.

Derjenige, der Inhalte in den entsprechenden Werbemedien einstellt, ist zum einen als Urheber anzusehen, zum zweiten haftet er für die vorhandenen Inhalte insbesondere dann, wenn Rechte Dritter verletzt oder generell wettbewerbswidrig gehandelt wird.

So hat das LG München durch einstweilige Verfügung einem Shopbetreiber aufgegeben, bei für seinen Internetshop in Social Bookmarking-Portalen und Empfehlungsplattformen ausdrücklich darauf hinzuweisen, wenn diese Einträge von ihm veranlaßt wurden. Das gilt selbstverständlich auch für „Kunden“bewertungen, die von dem Händler gesteuert werden.

Eine Begründung enthält die nicht veröffentlichte Entscheidung des LG München nicht, da das Verfahren von dem Betroffenen nicht fortgesetzt wurde.